, Zimmermann Matthias

Schweizer Meisterschaften 6.12. 25 und 7.12. 25 in Aarberg

U18
-55kg, Adrian Heimoz  5.Platz
-60kg, Lucien Graf  5.Platz
-81kg, Lukas Reggli 
-81kg, Ennio Arber  7.Platz
-90kg, Santino Buletti (U15)

Elite
-63kg, Mirja Pollheimer 🥈
-73kg, Nico Paiano 🥉

U21
-60kg, Adrian Heimoz  5.Platz
-60kg, Lucien Graf  🥉 (gegen Adrian)
-73kg, Louis Graf 
-63kg, Mirja Pollheimer 🥈

Die Schweizer Einzelmeisterschaften 2025 in Aarberg sind Geschichte – und der JJC Bern durfte einmal mehr mit Stolz nach Hause reisen. Am Wochenende vom 6. und 7. Dezember standen unsere Athletinnen und Athleten in den Kategorien U18, U21 und Elite auf der Matte und zeigten viel Herz, Kampfgeist und Entwicklungspotenzial.

Bereits am Samstag durften die Jüngeren und die Elite ran. In der Kategorie U18 erkämpfte sich Adrian Heimoz (-55 kg) einen starken 5. Rang. Besonders sein Kampf um Bronze blieb in Erinnerung: ausgeglichen bis zur letzten Sekunde, hätte das Duell durchaus auch zu Adrians Gunsten kippen können. Ebenfalls auf Rang 5 platzierte sich Lucien Graf (-60 kg). Seine aktuelle Klassierung widerspiegelt seinen momentanen Leistungsstand, gleichzeitig zeigt seine Formkurve klar nach oben – ein Versprechen für die kommenden Jahre.

In der Gewichtsklasse -81 kg sammelten Lukas Reggli und Ennio Arber wertvolle Erfahrungen. Lukas' Qualifikation war für ihn selbst bereits ein Highlight, weshalb denn auch ohne grosse Ambitionen teilnahm. Er verliert seine beiden Einsätze klar, kann für sich dennoch viel Positives mitnehmen. Ennio kämpfte sich auf den 7. Platz und hinterliess – insbesondere im Duell mit dem späteren Drittplatzierten – einen starken Eindruck. Dass am Ende noch etwas Erfahrung fehlte, ist Teil seines Entwicklungsweges und wird ihn für zukünftige Turniere nur stärker machen.
Santino Buletti (-90 kg), eigentlich noch U15, stellte sich mutig der Herausforderung in der höheren Alterskategorie. Für ihn stand das Sammeln von Wettkampfroutine im Vordergrund – ein wichtiger Baustein für die Saison 2026.

Bei der Elite zeigte Mirja Pollheimer (-63 kg) eine top Leistung und gewann in einer höheren Gewichtsklasse die Silbermedaille. Sie schöpfte dabei das zur Zeit realistische Maximum aus und musste sich lediglich der Topfavoritin beugen. Nico Paiano (-73 kg) komplettierte den erfolgreichen Samstag mit einer Bronzemedaille. In einem sehr starken Teilnehmerfeld erkämpfte er sich einen Platz auf dem Podest – ein gutes Resultat, das seine Position auf nationalem Niveau widerspiegelt. 

Am Sonntag folgten die Starts in der Kategorie U21. In -60 kg kam es im Kampf um Bronze zum vereinsinternen Duell zwischen Adrian Heimoz und Lucien Graf. Nach spannenden Aktionen setzte sich Lucien durch und sicherte sich damit die Bronzemedaille, während Adrian erneut auf dem 5. Rang klassiert wurde.
In der Kategorie -73 kg erlebte Louis Graf ein schwieriges Turnier und schied im ersten Kampf sowie im Golden Score aus. Damit geht für ihn ein von Verletzungen geprägtes Jahr zu Ende. Der Blick richtet sich nun nach vorne: 2026 steht ganz im Zeichen eines kontinuierlichen, sorgfältigen Aufbaus.

Mirja Pollheimer (-63 kg) verpasste bei den U21 den Titel nur knapp und gewann ein weiteres Mal Silber. Die Enttäuschung war dabei spürbar, zumal sie den Final ausgerechnet gegen jene Gegnerin verlor, die sie tags zuvor bei der Elite im Halbfinale noch hatte bezwingen können. Gerade dieser Gegensatz zeigt jedoch, wie nahe Triumph und Rückschlag im Sport beieinanderliegen. Mirja muss nun beide Erfahrungen annehmen und für ihre weitere Entwicklung nutzten. In den kommenden Wochen stehen für sie noch einige Trainings und Trainingslager an, bevor ihre angeschlagene Schulter Anfang Januar operiert und sie die Reha maximal motiviert in Angriff nehmen wird. 

Insgesamt darf der JJC Bern auf ein sehr gelungenes SEM-Wochenende zurückblicken: Mehrere Medaillen, zahlreiche Top-5-Platzierungen und viele aufschlussreiche Kämpfe zeigen, dass unser Team auf dem richtigen Weg ist. Die Mischung aus etablierten Leistungsträgerinnen und -trägern und jungen Talenten, die ihre ersten Schritte auf nationaler Bühne machen, stimmt zuversichtlich.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Athletinnen und Athleten, das Trainerteam, die Betreuenden sowie die mitgereisten Trainingskollegenden und Freunde für ihren Einsatz und ihre Unterstützung. Gemeinsam freuen wir uns auf die nächsten Aufgaben – mit viel Motivation für die Saison 2026.